Wir verwenden Cookies, um die Benutzerfreundlichkeit dieser Webseite zu erhöhen (mehr Informationen).

Lydia P.

Grenzenlose Liebe

Seit 1996 lebe ich allein mit meinen drei Kindern. Davor war ich 13 Jahre verheiratet. Ich bin jetzt 46 Jahre alt und leite eine Abteilung in einer Rehaklinik.

Bei dem Thema „Grenzenlose Liebe" habe ich gedacht: „Ja, ich bin ein Mensch, der wirklich grenzenlos geliebt wird." Ich kann sagen, dass es jemanden gibt, der mein Leben in seiner Hand hält, dem ich im Gebet alles sagen kann dem ich für alles Gute danken möchte. Es ist jemand, dem ich aber auch alles bringen darf, was mich belastet und mir zu schaffen macht. Die Rede ist von Jesus Christus, der mich noch nie im Stich gelassen hat.

Dass es wirklich keine Grenzen für seine Liebe gibt, habe ich in meinem Leben erfahren, als ich an einem Punkt angekommen war, an dem mir jeder Mensch die Freundschaft gekündigt hätte. Ich durfte erleben, dass da, wo nichts Liebenswertes in meinem Leben mehr zu finden war, Gott mich in seiner Liebe angenommen hat.

Ich habe jung geheiratet. Aus unserer Ehe gingen drei Kinder hervor. Mein Mann hatte einen guten Job und so brauchte ich nicht arbeiten zu gehen, sondern konnte meine Kinder betreuen.

Wir hatten Freunde. Und wer uns sah, meinte wohl, dass wir ein glückliches Familienleben führen, niedliche, gesunde Kinder haben, dass es uns finanziell gut geht und dass wir doch eigentlich zufrieden sein müssten. Aber so war es nicht.

Die Liebe, die sich jeder in der Ehe so sehr wünscht, das Verstandenwerden und einen Menschen, dem man ganz vertrauen kann, das war bei uns bald nicht mehr zu finden. Es gab Verletzungen, es gab Krisen in unserer Ehe und es kam der Tag, an dem ich schlimme Dinge im Leben meines Mannes feststellte, die nicht hätten passieren dürfen.

Ja, und dann begann eine Zeit, die mich an den untersten Punkt in meinem Leben führte. Ich nahm mir ebenfalls das Recht heraus, das zu tun und zu lassen, worauf ich Lust hatte. Ich nahm keine Rücksicht mehr auf meine Familie. Ich wollte leben - oder besser: das, was man "Leben" nennt.

Meine Vergnügungssucht hat mein Leben bestimmt. Die Kinder waren nur noch eine Pflicht. Ansonsten zählte vor allen Dingen eines: ICH und das, was mir Spaß machte. Ich merkte gar nicht, wie sehr ich in Abhängigkeiten geriet. Diese Sucht nach dem vermeintlichen Leben führte mich in Alkohol und Drogen.

Ich bekam Kontakt zu Menschen, die sich in satanistischen Kreisen befanden und habe Dinge erlebt, die so finster und erschreckend waren, dass ich über sie nicht reden möchte. Die Bibel sagt, dass der Satan ein Feind des Menschen ist. Früher oder später wird dies jeder erfahren müssen, der sich mit ihm einlässt.

Am Ende, als es wirklich nur noch finster um mich herum war, hat Gott mir die Augen geöffnet. Plötzlich habe ich erkannt, wo ich mich befinde. Meine Sünde stand wie eine riesige Wand zwischen Gott und mir und ich wusste: Nie, niemals kann ich so vor einem heiligen Gott bestehen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich fühlte. Das Bewusstsein, ich könnte ewig von Gott getrennt sein, und dass es vielleicht keinen Weg mehr zu Gott für mich gibt, war das Schlimmste, was ich in meinem Leben erlebt habe. Es gibt zwei Worte für einen Menschen, die nicht schrecklicher sein können: Zu spät!

Wie froh war ich, erfahren zu dürfen, dass es hier auf dieser Erde, solange wir noch leben, nie zu spät ist, zu Jesus Christus umzukehren!

Damals habe ich das Gespräch mit einem gläubigen Seelsorger gesucht. Ich habe dann den ganzen Schutt meines Lebens zu Jesus Christus gebracht, ich habe ihm alle meine Schuld bekannt und ihn gebeten, mir meine Sünden zu vergeben, mich von allen meinen Gebundenheiten zu befreien und die weitere Führung meines Lebens zu übernehmen.

Daraufhin durfte ich erfahren, dass Jesus Christus für alle meine Sünden gestorben ist, dass er wirklich jede Sünde - egal wie groß sie vor meinen Augen steht - am Kreuz getragen hat. Er hat mich reingewaschen durch sein Blut, das ist mir so kostbar geworden. Jesus Christus hat mich auch befreit von aller Macht der Finsternis. Das war ein sehr großer Sieg in meinem Leben.

Ja, ich habe erfahren, dass Gott mich wirklich grenzenlos geliebt hat, weil er auch für mich seinen Sohn Jesus Christus gab. Wenn man in seinem Leben soweit gekommen ist, dass man sich selbst nicht mehr vergeben kann und sich nur noch verurteilt, wenn man weiß, dass man keinen Cent mehr wert ist, dann gibt es nichts Schöneres, als zu hören, dass...

... Gott dich so sehr geliebt hat, dass Er seinen eigenen Sohn für dich auf diese Welt gesandt hat, damit du, wenn du an Ihn glaubst, nicht verloren gehst, sondern ewiges Leben hast (gemäß Johannes 3,16)!

Lydia P. [Name geändert]

Herbert Henggi
Leben am Limit

Ich war jung und hatte keine Zeit zu verlieren. Oft war ich überbeschäftigt.

mehr  
Fragen über Gott
In welcher Beziehung stehen Gott und Jesus zueinander?

Auch wenn für uns Gott unausforschlich ist, hat er sich nicht unbezeugt gelassen.

mehr  
Bibelkurs - Lektion 8
Der Retter

Wissen Sie was Jesus dazu qualifiziert, der Retter der Menschen zu sein?

mehr