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Michael Putzi

Besser als Gold

So denke ich heute über viele Jahre meines Lebens. Meine größte Entdeckung machte ich mit 29 ½ Jahren. Mein ganzes Leben wurde dadurch grundlegend verändert.

Meine Jugendzeit war wunderbar und hauptsächlich vom Sport geprägt. Ans Limit zu gehen ist ein Kennzeichen meines Lebens! Mit elf Jahren begann ich mit dem Eishockeysport. Bereits im Juniorenalter holten wir den Regionalmeistertitel und gewannen internationale Turniere. Den Pokal in der Hand zu halten war ein großartiges Gefühl. Mein Traum war es, Profi zu werden. Dafür lebte ich und mein 100%iger Einsatz führte mich über das erweiterte Team der Schweizer Junioren­national­mannschaft bis in die zweithöchste Liga.

Mit 17 Jahren erwachten neue Interessen in mir. Partys und Frauenflirts gehörten auf einmal zu meinen Wochenenderlebnissen dazu. Regelmäßig trank ich größere Mengen Alkohol und nach kurzer Zeit konsumierte ich sogar leichte Drogen.

Es kam zu Konflikten mit meinen Eltern und zu Verwarnungen vom Eishockeyverein. Die Probleme häuften sich, Mahnungen schlug ich in den Wind. Dann kam es zu einem folgenschweren Ereignis. Ein selbstverschuldeter Autounfall in angetrunkenem Zustand hätte mir beinahe das Leben gekostet. Doch wie durch ein Wunder blieb ich praktisch unverletzt. Der Eishockeyverein zog sofortige Konsequenzen: Rauswurf aus dem Team. Der Traum von einer Profikarriere war dahin.

Jetzt ging es definitiv abwärts. Ohne konkretes Ziel im Leben, berauschte ich mich immer wieder mit Alkohol und Drogen. Jahre der Selbstzerstörung folgten. Mit 29 Jahren war ich am Ende. Ich sah keinen Ausweg mehr.

Eine innere Stimme sagte mir: „Du bist ein Versager, Eishockeykarriere zerbrochen, Beziehungen kaputt, das hat keinen Sinn mehr – bring dich doch um.“ Wo war der Ruhm geblieben, wo die vielen Freunde? Eine riesige innere Leere war in mir. Selbstmordgedanken kamen auf.

„Wenn das mein Leben sein soll, dann will ich es nicht mehr.“

Dann kam Pfingsten 2004. Nach einem Totalabsturz mit 2,4 Promille und Sachbeschädigung wurde ich in den frühen Morgenstunden von der Polizei verhaftet. Der tiefste Punkt war gekommen. Aber er wurde zum Anfang der größten Wende meines Lebens. Der deutsche Liederdichter Gerhard Tersteegen sagte einmal: „Nur an einer stillen Stelle legt Gott seinen Anker an.“ Und Jesus sagte in Johannes 10,10:

„Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen, Leben in ganzer Fülle.“

Die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens erwachte in mir. „Mit wem kann ich reden, der mir die Wahrheit sagt?“ Auf diese innere Frage kam mir plötzlich mein früherer Religionslehrer in den Sinn. Ich suchte ihn auf und es kam zu einem wegweisenden Gespräch. Die folgenden Worte waren äußerst interessant:

„Nimm dir einen Monat Zeit und fange an, im Neuen Testament zu lesen von Jesus, von dem, was er gesagt und getan hat. Bitte Jesus darum, dass er sich dir zeigt. Wenn einen Monat lang nichts kommt, dann gibt es nichts. Dann kannst du die Bibel wieder weglegen.“

Diese Aussage traf mich wie ein Hammer. Was ist schon ein Monat in meinem Leben? Wenn es Jesus wirklich gibt, dann will ich ihn finden. Von ganzem Herzen machte ich mich auf die Suche. Noch am gleichen Abend begann ich in der Bibel zu lesen, jeden Tag einen Abschnitt. Immer wieder kamen dieselben Worte über meine Lippen:

„Herr Jesus, wenn es dich wirklich gibt, bitte zeig dich mir.“

Plötzlich geschahen Dinge, für die es keine Erklärung gibt. Einmal, als ich Jesus bat, sich mir zu zeigen, spürte ich eine deutliche Berührung am rechten Ohr. Ich öffnete meine Augen und schaute umher, sah aber niemanden.

Ein anderes Mal, nach­dem ich meine Bibel im Bett gelesen hatte, versuchte ich das Teelicht auf dem Nachttisch auszublasen. Ich blies genau auf die Flamme, doch diese bewegte sich nicht. Etwas überrascht ging ich näher heran und blies direkt auf die Flamme. Doch sie flackerte nicht einmal – als ob eine Hand dazwischen wäre. Ist das Jesus, der mir begegnen will?

Beim zweiten Treffen erzählte ich meinem früheren Religionslehrer, was alles geschehen war. An diesem Abend betete er für mich und gab mir eine kleine Broschüre „Gott persönlich kennenlernen“. Am selben Abend las ich sie aufmerksam durch. Dann traf mich ein Satz aus einem vorformulierten Gebet:

„Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und dadurch von dir getrennt bin.“

In diesem Augenblick wusste ich, dass ich von Gott getrennt bin, dass ich viele Dinge getan habe, die ihm nicht gefallen. Ich las weiter:

„Bitte vergib mir meine Schuld. Danke, dass du meine Sünden vergeben hast, weil Christus für mich gestorben und mein Erlöser geworden ist. Herr Jesus, bitte übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Amen!“

Ich erkannte meine ganze Schuld vor Gott und übergab mein Leben Jesus. Dann geschah etwas so Wunderbares, das ich nicht in Worte fassen kann. Sofort wusste ich, dass Jesus in mein Leben gekommen ist.

Die Kette der Alkoholsucht zerbrach und ich wusste sofort: „Ab heute kann ich ein Leben ohne Alkohol führen.“ Ich war wirklich frei. Eine riesige Freude kam in mein Herz. Es war die Liebe Gottes, die mich erfüllte. So sagt es die Bibel in Römer 5,5:

„Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“

Lieber Leser, durch meine Umkehr zu Jesus Christus begann das neue Leben und ein wunderbarer Friede kam in mein Herz. Bekehrung bedeutet:

Ich bringe meine Sünden zu Jesus und er nimmt sie weg (1. Johannes 1,9). Dann nehme ich Jesus Christus in mein Herz und Leben auf und übergebe ihm die Führung meines Lebens. Die Bibel sagt, dass ich dadurch ein Kind Gottes werde. In Johannes 1,12 steht:

„Allen aber, die ihn [Jesus] aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“

Entscheide Dich auch für ein Leben mit Jesus. Er sagt in Markus 8,36:

„Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert?“

Mit folgendem Gebet kannst Du noch heute die größte Erfahrung in Deinem Leben machen:

Herr Jesus Christus, ich komme jetzt zu Dir. Ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin und die Hölle verdient habe. Bitte vergib mir jetzt alle meine Sünden. Danke, dass Du mir alles vergeben hast, weil Du für mich gestorben und mein Erlöser geworden bist. Herr Jesus Christus, ich lade Dich ein, komm Du in mein Leben hinein. Übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie Du mich haben willst. Danke, dass Du mich angenommen hast. Amen!“

Lass es uns wissen, wenn Du diesen Schritt getan hast. Denn das ist „BESSER ALS GOLD“. Ich freue mich riesig mit dir!

Michael Putzi

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