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Bibelkurs - Lektion 3

Grenzenlose Liebe

Wissen Sie ...

  • wie das Bedürfnis des Menschen nach echter Liebe gestillt werden kann?
  • welche Eigenschaften Gott besitzt?
  • wie Leid und Unrecht in der Welt mit der Liebe Gottes vereinbar sind?
  • wie Gott seine Liebe zu uns Menschen bewiesen hat?
  • wie Sie die Liebe Gottes in Ihrem Leben persönlich erfahren können?

Echte Liebe – gibt es sie überhaupt? Viele Menschen sind einsam, fühlen sich ungeliebt und fragen sich: Wo finde ich echte und bedingungslose Liebe?

Wie kann Ihrer Meinung nach das Bedürfnis des Menschen nach Liebe gestillt werden?

  • Durch ein intaktes Ehe- und Familienleben
  • Durch gute Freunde
  • Durch viel Geld
  • Durch eine Beziehung zu Gott

Die Bibel lehrt, dass Gott Liebe ist. Er besitzt nicht nur Liebe als eine seiner Eigenschaften. Er ist die Quelle der Liebe überhaupt (vgl.: 1. Johannes 4,8). Wenn es irgendwo in der Welt echte Liebe gibt, dann ist sie immer göttlichen Ursprungs.

I. Was wissen wir über Gott?

Das Wissen von Gott, mit dem sich viele von uns begnügen stammt von den Meinungen anderer Menschen oder aus ihren eigenen Vorstellungen. Dies führt leicht zu gefährlichen Irrtümern.

  • Welche Beschreibung entspricht Ihrem Verständnis von Gott?
  • Gott ist irgendwo weit weg und hat kein Interesse am Ergehen der Menschen.
  • Gott ist wie ein Gesetzeshüter, der nur aufpasst, ob er jemanden bestrafen kann.
  • Gott ist eine ungewisse Kraft, die wir nicht ergründen können.
  • Gott ist jemand, der unsere Wünsche erfüllen muss, wenn wir in Not sind.
  • Gott ist wie ein liebender Vater, der persönlich am Ergehen eines jeden Menschen interessiert ist.

A. Gott ist allgegenwärtig

Immer wieder haben Menschen geglaubt, dass Gott an einem bestimmten Ort wohnen müsse.

  • So glaubten z.B. die Griechen, ihre Götter würden auf dem Berg Olymp wohnen.
  • Ein sowjetischer Astronaut sagte: „Ich bin Gott bei meinem Flug nicht begegnet.“[i]

Diese Ansichten spiegeln ein falsches Verständnis von Gott wider.

Der lebendige Gott ist überall zur gleichen Zeit. Er durchdringt jeden Raum und jede Zeit. Er ist allgegenwärtig. Vgl.:

1. Könige 8,27
Aber wohnt Gott wirklich auf der Erde? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe!
Apg. 17,24
Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind

Welche Bedeutung hat die Allgegenwart Gottes für Sie persönlich?

Weil Gott überall und zu jeder Zeit gegenwärtig ist, kann ich ihn auch überall anrufen. Ich kann gewiss sein, dass er meine Anliegen kennt, mir nahe ist und sich um sie kümmert. Ich kann ihm vollständig vertrauen.

B. Gott ist ewig

Gottes Existenz hat weder einen Anfang noch ein Ende. Gott war immer, ist immer, und wird für immer sein. Diese Tatsache ist für uns schwer zu verstehen, da unser Denken an Raum und Zeit gebunden ist. Wir müssen erkennen, dass wir Gott mit unserem Verstand nicht vollständig ergründen können. Vgl.:

Psalm 90,2
Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott!
1. Timotheus 1,17
Dem König der Ewigkeit aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

C. Gott ist allmächtig

Bereits auf den ersten Seiten der Bibel erkennen wir Gott als den allmächtigen Schöpfer. In Psalm 115,3 wird später von ihm gesagt:

Psalm 115,3
Aber unser Gott ist im Himmel; er tut alles, was ihm wohlgefällt.

Gott hat seine Macht im Laufe der Geschichte immer wieder demonstriert. Dabei handelt er nicht willkürlich, denn seine Gedanken und Pläne sind seiner Weisheit und guten Ordnung unterworfen. Vgl.:

Psalm 92,6
Herr, wie sind deine Werke so groß; deine Gedanken sind sehr tief!
Psalm 104,24
Herr, wie sind deine Werke so viele! Du hast sie alle in Weisheit gemacht, und die Erde ist erfüllt von deinem Besitz.

In welchen Bereichen können wir die Größe Gottes besonders erkennen?

  • In der Natur kann jeder Gottes Größe und Weisheit erkennen.
  • Die Bibel berichtet uns vom gewaltigen Eingreifen Gottes in die Geschichte Israels.
  • Sie erzählt auch von Krankenheilungen und anderen Wundern.
  • Wichtig für uns ist, dass Gott machtvoll in das Leben der Menschen eingreifen und ihnen in ihren Nöten helfen kann.

D. Gott ist ein persönlicher Gott

Gott ist nicht eine ungewisse Kraft, sondern eine Person. Alle wesentlichen Merkmale einer Person treffen auf ihn zu. Er hat einen Willen, trifft Entscheidungen, plant, denkt und schafft Neues. Gott hat aber auch Gefühle. Er empfindet Liebe, Freude, Trauer und auch Leid.

Er ist ein persönlicher Gott und hat Interesse an jedem einzelnen von uns:

Psalm 139,1-5
Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalm. Herr, du erforschst mich und kennst mich! (2)Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne. (3)Du beobachtest mich1, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen (4)ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht völlig wüsstest. (5)Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Matthäus 6,31-32
Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken? oder: Womit werden wir uns kleiden? (32)Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt.

In den meisten Religionen werden Gottheiten präsentiert, die wenig Interesse an den Menschen haben.

  • Im Islam glauben die Menschen an Allah, einen Gott, der zwar barmherzig, aber gleichzeitig auch unberechenbar ist. Man weiß nicht, wem er gnädig ist.
  • Im Hinduismus glaubt man an unzählige Götter, deren Gunst man durch Opfer und Rituale zu gewinnen sucht.
  • Im Buddhismus sind die Götter selbst unerlöste Wesen und haben den Menschen nichts voraus. Es gibt dort keinen Erlösergott. Bei der Erlösung kommt es ganz und gar auf die Bemühungen des Menschen an.
  • In den animistischen Religionen werden Götter in der Gestalt von furchterregenden Tieren oder bösen Geistern verehrt. Sie müssen besänftigt werden, damit sie dem Menschen keinen Schaden zufügen.

Gott, so wie wir ihn in der Bibel kennen lernen, ist völlig anders als die Götter, die die Religionen haben. Er sucht die Gemeinschaft mit uns und möchte für immer in einer liebevollen Beziehung zu uns stehen.

Gott ist ein persönlicher Gott. Ja, die Bibel spricht von Gott sogar als unseren himmlischen Vater. Welche Bedeutung hat diese Tatsache für Sie persönlich (vgl.: Matthäus 6,31-32)?

E. Gott ist ein liebender Gott

Liebe ist die herausragende Charaktereigenschaft Gottes. Die Bibel sagt deutlich, dass Gott Liebe ist:

1. Johannes 4,8
Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
1. Johannes 4,16
Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Egal, ob jemand an Gott glaubt oder nicht, ob jemand ihm vertraut oder ihn ablehnt, egal, welche Bildung jemand hat oder welche moralischen Werte er vertritt, Gott liebt jeden Menschen. Seine Liebe bedeutet aber nicht, dass er jedes Verhalten der Menschen gutheißt und über unsere Fehler hinwegsieht.

Wie verhalten sich liebende Eltern ihrem Kind gegenüber, wenn sie sehen, dass es sich in Gefahr bringt? Welche Parallelen sehen Sie zwischen der Liebe von Eltern zu ihren Kindern und der Liebe Gottes zu uns?

Die Eltern setzen alles dran, um ihr Kind zu warnen und vor der Gefahr zu schützen. Das Kind mag oft das Verhalten der Eltern, auch wenn es aus Liebe geschieht, nicht verstehen. Dennoch ist es für ein Kind am Besten, seinen Eltern zu vertrauen. Ebenso greift auch Gott aus Liebe in unser Leben ein, wobei wir sein Handeln nicht immer verstehen können (vgl.: Hebräer 12,6-7).

F. Gott ist ein heiliger Gott

Eine weitere wichtige Eigenschaft Gottes ist seine Heiligkeit. Das bedeutet: Gott ist vollkommen, rein und duldet keine Ungerechtigkeit, keinen Hochmut und keine Sünde. Er sondert sich ab von allem Bösen. Sein Wesen ist von der Reinheit gekennzeichnet. An verschiedenen Stellen weist die Bibel auf Gottes Heiligkeit hin.

Offenbarung 15,4
Wer sollte dich nicht fürchten, o Herr, und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker1 werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden!
Psalm 99,9
Erhebt den Herrn, unseren Gott, und betet an auf seinem heiligen Berg, denn heilig ist der Herr, unser Gott!
Jesaja 6,3
Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit!

Die verschiedenen Eigenschaften Gottes, die wir betrachtet haben, können uns helfen, ihm vorbehaltlos zu vertrauen. Nennen Sie einige Eigenschaften Gottes, die Ihnen wichtig erscheinen!

Gott ist gut, er ist gerecht und unwandelbar. Er hat ein vollkommenes Wissen über sich selbst, über die Welt, in der wir leben, und auch über uns.

II. Wie kann Gott das Leid zulassen?

Für viele Menschen sind das Leid und das Böse in der Welt fast unüberwindliche Hindernisse, um an Gott glauben zu können. Sie argumentieren:

„Ein guter, liebender Gott darf kein Leid in dieser Welt zulassen. Da es jedoch Leid und Böses in der Welt gibt, kann es keinen liebenden Gott geben.“

Viele Menschen zweifeln an der Liebe Gottes oder sogar an Gott selbst, weil es so viel Leid und Unrecht in dieser Welt gibt. Ist Gott wirklich an allem Leid in dieser Welt schuld?

Die Frage nach dem Leid ist nicht einfach zu beantworten. Viele unserer Fragen bleiben unbeantwortet. Dennoch sollen hier sieben Punkte genannt werden, die zur Lösung des Problems beitragen können:[ii]

  1. Vor dem Sündenfall (ein Ereignis, von dem in 1. Mose 3 berichtet wird, als die ersten Menschen bewusst gegen Gottes Gebot verstießen)[iii] gab es kein Leid in der Welt. Gott hatte die Welt wunderbar geschaffen. Der Mensch konnte unter guten, idealen Bedingungen leben (vgl.: 1. Mose 1,31).
  2. Gott ist nicht am Leid in der Welt schuld. Bedenke: Der Hersteller eines technischen Gerätes liefert uns gewöhnlich eine Gebrauchsanweisung für die richtige Handhabung des Gerätes mit. Wenn wir die Gebrauchsanweisung missachten und das Gerät durch falsche Bedienung beschädigen, ist nicht der Hersteller am entstandenen Schaden schuld, sondern wir selbst. Ebenso hat Gott den Menschen Anweisungen für die richtige Gestaltung ihres Lebens gegeben, die sie leider zu oft nicht beachten.
  3. Bereits die ersten Menschen entschieden sich aufgrund des Sündenfalls für einen Weg, der viel Leid in die Welt brachte (vgl.: 1. Mose 3). Die Entscheidung, eigene Wege ohne Gott zu gehen, bringt auch heute viel Leid und Elend mit sich.
  4. Hinter dem Bösen in der Welt steht ein realer Einfluss von außen, nämlich des Teufels, der die guten Pläne Gottes hasst und untergräbt.
  5. Gott hat uns in unserem Leid nicht allein gelassen. Er kam in seinem Sohn Jesus Christus selbst in diese von Leide gekennzeichnete Welt. Jesus erlebte persönlich, was Schmerzen, Hunger, Ungerechtigkeit, Schläge, Verachtung und Einsamkeit bedeuten. Mit seinem Sterben am Kreuz packte er die Sünde, das Grundübel des Menschen, an seiner Wurzel. Er nahm die Sünden aller Menschen stellvertretend auf sich und bezahlte freiwillig für unsere Schuld. Deshalb kann er jetzt jedem Menschen Befreiung vom »Krebsgeschwür« des Bösen anbieten (vgl.: Jesaja 53,3-5).
  6. Das Leid und das Böse in der Welt haben nicht das letzte Wort. Gott ist der Sieger über den Tod und den Teufel. Dafür ist die Auferstehung Jesu der beste Beweis. Weil Jesus den Tod überwunden hat, kann er uns ein ewiges Leben ohne Leid zusagen.
  7. Gott kann das Leid in der Welt gebrauchen, um seine Ziele mit den Menschen zu erreichen. Leid und Schmerz haben schon oft Charaktereigenschaften hervorgebracht, die sonst nicht entstanden wären, wie z.B. Mitgefühl, Geduld, Barmherzigkeit und Demut. Gott kann Leid benutzen, um uns näher zu ihm zu führen.

Es gibt zahlreiche Situationen, in denen unser Leben in ein unsagbares Chaos gestürzt wäre, wenn Gott nicht in seiner Liebe eingegriffen hätte. Nennen Sie eine Situation, in der Sie die Liebe Gottes im Leid erfahren haben?

III. Worin zeigt Gott seine Liebe?

Gott beweist seine Liebe zu uns Menschen in zahlreichen Situationen. Sie wurde bereits bei der Erschaffung der Welt deutlich und zeigte sich besonders beim Sterben Jesu am Kreuz für unsere Sünden. Die Liebe Gottes wird aber auch sichtbar im Leben eines jeden einzelnen Menschen.

A. Gott zeigt seine Liebe in der Schöpfung

Schon am Anfang der Bibel lernen wir Gott als einen Gott der Liebe kennen. Er erschuf die Erde und alles, was darauf ist, aus Liebe und mit viel Liebe.

Psalm 139,13-14
Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!

Gott gab dem Menschen nach seiner Erschaffung eine besondere Stellung, sinnvolle Aufgaben und ließ ihn in einer idealen Umgebung leben. Aus Liebe gab Gott ihm auch Anweisungen, wie er sein Leben sinnvoll und glücklich gestalten kann. Der Mensch aber missachtete Gottes Liebe und ging eigene Wege.

B. Gott zeigt seine Liebe in der Geschichte Israels

Aus den zahlreichen Völkern der Erde erwählte Gott das Volk Israel, um mit ihm eine besondere Geschichte zu machen. Gott schloss einen Bund mit den Israeliten, führte sie in ein fruchtbares Land und kümmerte sich liebevoll um sie. Sein Anliegen war, dass durch das Volk Israel alle Völker gesegnet werden sollten.

5. Mose 7,6-8
Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott; dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist. Nicht deshalb, weil ihr zahlreicher wärt als alle Völker, hat der Herr sein Herz euch zugewandt und euch erwählt denn ihr seid das geringste unter allen Völkern sondern weil der Herr euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte, darum hat der Herr euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

Obwohl die Israeliten viele Wunder Gottes erlebten, gaben sie ihm nicht die dafür gebührende Ehre und hielten ihm nicht die Treue. Doch Gott aber hielt seinen Bund mit ihnen und erwies ihnen immer wieder neu seine grenzenlose Liebe (vgl.: Jesaja 43,1-4).

C. Gott zeigt seine Liebe in Jesus

Angenommen, da ist jemand, der als Helfer in ein anderes Land gehen, um dort den Menschen in großer Not zu helfen. Allerdings gilt das Gebiet als sehr gefährlich und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dort umkommt ist durchaus gegeben. Wie würden sich die Eltern eines solchen Helfers verhalten? Sie möchten ihr Kind schützen und werden daher wahrscheinlich von einem solchen Einsatz abraten.

Gott wusste, was Jesus – sein Sohn – auf der Erde erleben würde, auch dass man ihn auf grausame Weise an einem Kreuz hinrichten würde. Dennoch sandte er ihn zu uns. Er traf diese Entscheidung aus Liebe zu uns, denn er wusste, dass hierin der einzige Weg zur Rettung der Menschen bestand.

Johannes 3,16
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Bevor Jesus Mensch wurde, lebte er in Gottes Herrlichkeit. Er hätte es nicht nötig gehabt, in diese leidvolle und ungerechte Welt zu kommen. Dennoch tat er es aus Gehorsam seinem Vater gegenüber und aus Liebe zu uns. Er wusste, dass es keinen anderen Weg zu unserer Rettung gab (vgl.: Philipper 2,5-11).

1. Johannes 4,9-10
Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.

Weihnachten erinnert uns an das Kommen Jesu in die Welt. Weshalb ist dieses Ereignis ein deutliches Zeichen der Liebe Gottes zu uns?

Gott sandte seinen Sohn in diese Welt, um uns mit Gott zu versöhnen. Jesus wurde ein Mensch wie wir, lud unsere Schuld auf sich und starb für sie am Kreuz auf Golgatha. Aus Liebe entschied sich Gott, diesen leidvollen Plan durchzuführen (vgl.: Johannes 3,16).

D. Jesus starb für uns aus Liebe

Was würden wir alles für einen Menschen tun, den wir lieb haben? Vielleicht wären wir bereit, unseren Urlaub, Wohnort oder unsere Karriere aufzugeben, wenn die Situation es erfordert. Doch wer von uns wäre bereit, aus Liebe für einen anderen Menschen zu sterben?

Diese höchste Form der Liebe hat Jesus ausgelebt. Er opferte für uns nicht nur etwas, sondern alles, sein ganzes Leben.[iv]

Johannes 15,13
[Jesus sagte:] Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.

Stellen Sie sich vor, Sie haben Schulden bei der Bank und können sie nicht bezahlen. Plötzlich kommt jemand zu ihnen und sagt: „Ich bezahle Ihre Schulden. Ich werde hart arbeiten und dann alles tilgen. Sie sind davon frei!“ Das wäre doch einzigartig!

Das, was Jesus für uns getan hat, kann mit der Tilgung von Bankschulden verglichen werden. Jesus nahm unsere Schuld, die wir Gott gegenüber haben, auf sich und bezahlte dafür mit seinem Leben. Wir haben es nicht verdient. Er tat es aus Liebe zu uns (vgl.: 1. Johannes 3,16):

Römer 5,8
Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Jesus hat auf verschiedene Art und Weise den Menschen seine Liebe erwiesen. Nennen Sie einige Begebenheiten aus dem Leben Jesu, an denen seine Liebe deutlich wird!

Jesus heilte viele Kranke, versorgte Menschen mit Nahrung, kümmerte sich um ihre inneren Nöte und sagte ihnen, wie sie leben sollten. Er verkündigte ihnen die Grundprinzipien des Reiches Gottes und brachte seine Liebe schließlich dadurch zum Ausdruck, dass er stellvertretend für ihre Schuld am Kreuz auf Golgatha starb (vgl.: Lukas 4,18-19).

E. Jesus rettet uns aus Liebe

Jemand, der sich leichtsinnig in einen Schuldenberg hineinmanövriert, verdient es nicht, dass ein anderer ihm diesen Ballast abnimmt. Ebenso haben wir es nicht verdient, dass uns jemand unsere Schuld vor Gott einfach abnimmt. Aber Jesus ist bereit, es zu tun. Mehr noch, er will uns sogar zu rechtmäßigen Kindern Gottes machen. Und das alles aus Liebe (vgl.: Epheser 2,4-5).

1. Johannes 3,1
Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.

Worin besteht unser Beitrag, um Vergebung unserer Schuld zu bekommen und um gerettet zu werden (vgl.: Johannes 1,12; 1.Johannes 1,9)?

Gott erwartet von uns, dass wir Jesus Christus bitten, unsere Schuld zu vergeben und in unser Leben zu kommen: Wir übergeben ihm die Führung unseres Lebens und vertrauen uns ihm ganz und gar an. Er macht uns dann zu rechtmäßigen Kindern Gottes.

IV. Wie kann ich Gottes Liebe erfahren?

Jesus hat alles für uns getan, damit wir Vergebung unserer Schuld haben und Gottes Kinder werden können. Wer das Angebot Jesu annimmt, bekommt völlig unverdient Vergebung seiner Sünde. Er hat sich damit für das größte Geschenk entschieden, das ein Mensch überhaupt bekommen kann.

Wenn Sie Gottes Liebe persönlich erfahren wollen, müssen Sie zunächst erkennen, dass Sie vor Gott schuldig sind und seine Liebe überhaupt nicht verdient haben. Bitten Sie Jesus Christus im Gebet, in Ihr Leben zu kommen, Ihnen Ihre Schuld zu vergeben und die weitere Führung Ihres Lebens zu übernehmen. Wenn Sie sich so Jesus anvertrauen, werden Sie Frieden mit Gott bekommen. Er wird Sie zu einem neuen Menschen machen.

Tipp: Eine ausführliche Darstellung, wie Sie Ihr Leben Jesus Christus anvertrauen und eine persönliche Beziehung zu Gott bekommen können, finden Sie in Lektion 9.

Sehr treffend wird die Liebe Gottes zu uns in Johannes 3,16 beschrieben. Dort heißt es:

Johannes 3,16
Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Gott bietet uns seine Liebe an, zwingt uns aber nicht, sie anzunehmen. Wer das Angebot ablehnt, trägt selbst die Verantwortung für seine Schuld. Jeder kann selbst entscheiden, ob er sich auf Gottes Angebot einlässt oder nicht.

Welche Bedeutung soll die grenzenlose Liebe Gottes zukünftig für Sie haben?

Tipp: Eine ausführliche Darstellung, wie Sie eine persönliche Beziehung zu Jesus bekommen können, finden Sie in Lektion 9.

Fernkurs

Wir empfehlen Ihnen sehr, den Fernkurs zu dieser Lektion durchzuarbeiten. Und so funktioniert es:

  • Lesen Sie die Ausführungen zu diesem Thema und die angegebenen Bibelstellen durch.
  • Beantworten Sie die folgenden neun Fragen und klicken Sie auf "Senden", um Ihre Antworten an uns zu schicken.
  • Jemand von aus unserem Team wird Ihre Antworten lesen und Ihnen ein persönliches Feedback geben.

Komm zu Jesus - Lektion 3

1

Echte Liebe – gibt es sie überhaupt? Viele Menschen sind einsam, fühlen sich ungeliebt und fragen sich: Wo finde ich echte und bedingungslose Liebe?

Wie kann Ihrer Meinung nach das Bedürfnis des Menschen nach Liebe gestillt werden (z.B. durch Freunde, eine intakte Familie, durch Ansehen, durch eine Beziehung zu Gott)?

Bitte geben Sie hier Ihre Antwort ein.

I. Was wissen wir über Gott?

2

Die Bibel lehrt, dass Gott Liebe ist. Er besitzt nicht nur Liebe als eine seiner Eigenschaften. Er ist die Quelle der Liebe überhaupt (vgl.: 1. Johannes 4,8). Wenn es irgendwo in der Welt echte Liebe gibt, dann ist sie immer göttlichen Ursprungs.

Was wissen wir über Gott? Nennen Sie einige Eigenschaften Gottes!

Ungültige Eingabe
3

Eine Eigenschaft Gottes ist seine Heiligkeit.

Was ist damit gemeint (Offenbarung 15,4)?

Ungültige Eingabe
4

Liebe ist die herausragende Charaktereigenschaft Gottes (1. Johannes 4,8 und Vers 16).

Bedeutet die Liebe Gottes, dass er jedes Verhalten der Menschen gutheißt und über unsere Sünden einfach hinwegsieht?

Ungültige Eingabe

II. Wie kann Gott das Leid zulassen?

5

Viele Menschen zweifeln an der Liebe Gottes, weil es viel Leid und Unrecht in dieser Welt gibt.

Ist Gott an dem Leid in dieser Welt schuld? Bitte begründen Sie Ihre Antwort?

Ungültige Eingabe

III. Worin zeigt Gott seine Liebe?

6

Gott hat seine Liebe zu den Menschen und zu uns in zahlreichen Situationen unter Beweis gestellt. Worin zeigt Gott seine Liebe?

Nennen Sie ein Beispiel aus Ihrem eigenen Leben oder aus der Bibel!

Ungültige Eingabe
7

Die Liebe Gottes zeigt sich besonders darin, dass er Jesus in die Welt sandte.

Weshalb kam Jesus überhaupt auf diese Erde (Johannes 3,16)?

Ungültige Eingabe
8

Welches ist der größte Beweis echter Liebe (Johannes 15,13; Römer 5,8)?

Ungültige Eingabe

IV. Wie kann ich Gottes Liebe erfahren?

9

Jesus ist bereit, jeden Menschen zu erretten

Worin besteht unser Beitrag, um Vergebung unserer Schuld zu bekommen und gerettet zu werden (Johannes 1,12; 3,36)?

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Haben Sie aufgrund dieser Lektion eine persönliche Entscheidung für Jesus getroffen? Wenn ja, würden wir uns freuen, wenn Sie uns kurz mitteilen würden, wann es war und wie es dazu kam. Wir senden Ihnen dann gern kostenlos weiterführendes Material als Hilfestellung für Ihr neues Leben als Christ. Vielen Dank!
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Leni Furrer
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