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Bibelkurs - Lektion 5

Das große Dilemma

Wissen Sie ...

  • dass die Probleme unserer Zeit nicht neu sind, sondern eine lange Vorgeschichte haben?
  • weshalb eine Haltung der Rebellion gegenüber Gott problematisch ist?
  • wie Unrecht und Schuld Ihre Beziehung zu Gott beeinflussen?
  • worin das größte Problem des Menschen besteht?
  • was Gott für Sie bereits getan hat und noch tun will, um Ihnen zu helfen?

Immer wieder hören wir von großen Katastrophen, Erdbeben, Überschwemmungen, Hungersnöten, Flugzeugabstürzen usw. Es gibt aber auch Katastrophen, die sich eher im kleinen privaten Bereich abspielen, von denen die Öffentlichkeit selten etwas erfährt.

Wurde Ihr Leben durch eine Katastrophe oder Misere bereits hart erschüttert? Wenn ja, diurch welche?

  • Familienkonflikt
  • Ehescheidung
  • Unheilbare Krankheit
  • Tod eines Angehörigen oder Freundes
  • Arbeitslosigkeit
  • Schulden
  • Verkehrsunfall
  • Krieg
  • Eine Naturkatastrophe

I. Probleme unserer Zeit

„Einerseits leben wir in der besten aller Zeiten“, stellt Michael Green fest.[i] Zu unseren Errungenschaften gehören:

  • die Leichtigkeit, mit der wir herumreisen und kommunizieren können. Noch vor hundert Jahren hätte man sich das nicht träumen lassen.
  • der Komfort unserer Wohnungen
  • die Eindämmung von Seuchen
  • die verlängerte Lebenserwartung
  • großartige Fortschritte in der Wissenschaft

Anderseits leben wir aber auch in der schlimmsten aller Zeiten. Zu Beginn des 20. Jh. sahen viele Menschen der Zukunft der Welt sehr optimistisch entgegen. Sie glaubten, dass ein goldenes Zeitalter des Friedens und des Wohlstandes anbrechen werde. Doch im Jahre 1914 läuteten in ganz Europa die Glocken den Krieg ein und schon nach 25 Jahren den nächsten.

Heute scheinen die Menschen nicht mehr über eine rosige Zukunft zu reden. Millionen von Menschen machen sich Sorgen wegen des ungeheuren Vernichtungspotentials des Waffenarsenals in der Welt.

Zu den besonderen Problemen unserer Zeit zählen:

  • die Verschwendung von Rohstoffen
  • Hungersnöte und soziale Ungerechtigkeit
  • die Zunahme an Kriegen und Aufrüstung in vielen Ländern
  • die zunehmende Brutalität und Gewalt gegenüber Frauen und Kindern
  • die Zunahme von Naturkatastrophen
  • die Auflösung der Ehe
  • das Wachstum der Irrlehren und Sekten
  • das Fehlen jeglicher Werte

Worin sehen Sie das größte Problem unserer Zeit?

Die Welt taumelt von einer Krise in die andere und niemand scheint fähig zu sein, die Richtung zu ändern. Die Komplexität internationaler und nationaler Probleme lässt manchen Beobachter zu dem Schluss kommen, dass wir in den kritischsten und denkbar gefährlichsten Jahren der Menschheitsgeschichte leben.[ii]

II. Die Vorgeschichte unserer Probleme

Die Probleme unserer Zeit haben eine lange Vorgeschichte. Sie beginnen mit dem sogenannten Sündenfall, eine Tragödie ersten Ranges. Sie ereignete sich bereits kurz nach der Erschaffung des Menschen. Unsere heutigen Probleme sind eine direkte Auswirkung dieser Katastrophe.

Am Anfang der Bibel lesen wir von der Schöpfung des Menschen. Gott erschuf uns zu seinem Ebenbild und gab uns damit eine besondere Stellung und Würde (1. Mose 1,27).

Alle Voraussetzungen für ein glückliches und sinnerfülltes Leben waren zu der Zeit vorhanden:

  • Der Mensch sollte Partner Gottes sein und in Harmonie mit ihm leben. Er hatte Gemeinschaft mit Gott.
  • Der Mensch hatte eine sinnvolle Aufgabe.
  • Der Mensch lebte in einer vollkommenen Umwelt.
  • Der Mensch hatte Handlungsfreiheit und war in der Lage Entscheidungen zu treffen.

In 1. Mose 3,1-24 finden wir den Bericht vom Sündenfall, eine Tragödie, die nicht hätte passieren müssen. Satan kam in Gestalt einer Schlange in den Garten Eden zu Eva und verführte sie, den Geboten Gottes ungehorsam zu werden.

  • Er stiftete sie an, von der Frucht eines bestimmten Baumes zu essen, was Gott ausdrücklich verboten hatte.
1. Mose 2,16-17
Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!
  • Satan betrog Eva mit den Worten:
1. Mose 3,5
Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist!
  • Adam und Eva, die ersten Menschen, hörten nicht auf Gott, sondern auf den Betrüger, den Teufel, und aßen von der verbotenen Frucht. Sie übertraten Gottes Gebot und sündigten damit.

Mit ihrem Ungehorsam ...

... brachten sie ihre Undankbarkeit Gott gegenüber zum Ausdruck. Ihnen genügte es nicht, Ebenbild und Partner Gottes zu sein; sie wollten sein wie Gott.

… machten sie ihre rebellische Herzenshaltung Gott gegenüber deutlich, lehnten sich im gegenüber auf und wandten sich von ihm ab.

… zerbrach die freundschaftliche Beziehung zwischen dem Menschen und Gott.

Weshalb ist eine Haltung der Rebellion gegenüber Gott problematisch?

Wir zeigen mit einer Haltung der Rebellion gegenüber Gott, dass wir ein falsches Verständnis von ihm haben. Manche meinen, dass Gott uns unterdrückt und, wir ohne ihn frei und glücklich sind. Dies ist ein großer Irrtum. Gott liebt jeden Menschen, hat gute Pläne für uns und ist an unserem Wohlergehen interessiert (vgl.: Jeremia 29,11).

Diese Haltung ist auch problematisch, weil wir ohne ihn unser Leben nie sinnvoll gestalten können. Wer seinen eigenen Weg gehen will, geht in die Irre (vgl.: Jesaja 53,6).

III. Die Auswirkungen Sündenfalls

Die Rebellion der ersten Menschen gegen Gott zerstörte nicht nur die Beziehung zwischen Gott und den Menschen, sie trug auch zur Orientierungslosigkeit und zum Verfall ethischer Werte bei. Fünf Konsequenzen des Sündenfalls sollen im Folgenden näher betrachtet werden:

A. Schuld vor Gott

Die ersten Menschen missachteten Gottes Ordnungen und verunreinigten damit die Wiege der Menschheit. Jeder Mensch wird seitdem in ein »verunreinigtes Nest« hineingeboren.[iii]

Welche Auswirkungen hatte der Sündenfall auf die gesamte Menschheit (vgl.: Römer 5,12)?

  • Wir sind im Grunde genommen nicht besser als Adam und Eva. Auch wir sind mit Schuld behaftet, stehen unter dem Zorn Gottes und haben den Tod verdient.
  • Seit dem Sündenfall gibt es keinen Menschen mehr, der frei von Sünde ist.

Für diese Schuld gebraucht die Bibel den Begriff »Sünde«.

Mit dem Begriff „Sünde“ kann eine bestimmte Unrechtstat oder ein Fehlverhalten Gott gegenüber gemeint sein. Darüber hinaus beschreibt Sünde auch eine Grundhaltung des Menschen. Sie beinhaltet eine Absage des Menschen an Gott und drückt sich in der Rebellion ihm gegenüber aus.

Die größte Sünde ist der Unglaube.

Johannes 16,9
Die Sünde besteht darin, dass sie mich ablehnen. (GNB)
Hebräer 11,6
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen.

Die Bibel benutzt verschiedene Begriffe und Bilder, um zu verdeutlichen, was Sünde ist:

Sünde ist...

... Selbstüberhebung (Jesaja 14,13-14).

... Feindschaft gegen Gott (Römer 5,10).

... Gesetzlosigkeit (1. Johannes 3,4).

... wie eine bindende Fessel (Sprüche 5,22).

... wie eine Krankheit (Jesaja 1,4-6).

... wie das Verfehlen eines Zieles (Jesaja 53,6).

... wie das Übertreten einer Grenze (Römer 5,14).

In Galater 5,19-21 werden einige Sünden beim Namen genannt:

Galater 5,19-21
Sittenloses Leben, Unzucht, hemmungslose Zügellosigkeit, Anbetung selbstgewählter Idole, abergläubisches Vertrauen auf übersinnliche Kräfte, Feindseligkeit, Streitsucht, unberechenbare Eifersucht, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen.

Es gibt noch zahlreiche andere Stellen, die uns zeigen, was Sünde ist (vgl. auch: Römer 1,28-31; Römer 3,9-18):

Markus 7,21-23
Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.
1. Johannes 3,15
Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder; und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
1. Korinther 6,9-10
Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.

Viele Menschen wollen nicht wahrhaben, dass sie Sünder sind. Sie sagen sich: „So schlecht bin ich ja nun auch nicht.“ Wenn aber Gott unser Leben beurteilt, richtet er sich nicht nach unserer Meinung oder unseren Wertvorstellungen, sondern er misst unser Leben an seinen Ordnungen.

Gibt es überhaupt einen Menschen, der nicht vor Gott schuldig ist? Wie beurteilt Gott unser Leben (vgl. Römer 3,23)?

Die Bibel sagt, dass alle Menschen Sünder sind und nichts aufzuweisen haben, was Gott gefallen könnte.

B. Trennung von Gott

Eine weitere Auswirkung des Sündenfalls besteht in der Trennung der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Das wird im Bericht über Adam und Eva unmissverständlich deutlich. Gleich nachdem sie gesündigt hatten, schämten sie sich und fürchteten sich vor Gott. Sie wussten, dass sie falsch gehandelt hatten und dass Gott dies nicht tolerieren würde (vgl.: 1. Mose 3,8-10).

Auch heute noch trennt uns unsere Sünde von Gott. In welchem Bereich unseres Lebens wird diese Trennung besonders deutlich (vgl.: Jesaja 59,1-2)?

Das Gebet ist für die Menschen oft nicht mehr als ein äußeres Ritual. Sie haben keine persönliche Beziehung zu Gott und empfinden, dass Gott weit weg ist und sich nicht um sie kümmert. Ihr Gebet ist Gesetzeserfüllung und kein wirkliches Reden mit Gott.

C. Bindung an Satan

Viele gehen ohne Gott durchs Leben und meinen, dass sie freie Menschen sind. Sie merken nicht, dass sich damit für eine Bindung an Satan entschieden haben. Jesus sagte dazu:

Johannes 8,34
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.

Peter Hahne schreibt:

Wer Gott los sein will, geht die fatalste Bindung ein, die es gibt: die Bindung an sich selbst, das Geschöpf.[iv]

Worin zeigt sich die Bindung eines Menschen, der ohne Gott leben will (vgl.: Titus 3,3)?

Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mannigfachen Lüsten und Vergnügungen, lebten in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.

Die Bindung zeigt sich nicht nur in den verschiedensten Süchten, wie der Alkohol- oder Drogensucht, sondern auch in dem Hang des Menschen zu einem von Bosheit und Neid bestimmten Leben. Sie zeigt sich auch in der Schwachheit des Menschen, der Sünde zu widerstehen.

D. Orientierungslosigkeit

Eine weitere Auswirkung der Loslösung des Menschen von Gott zeigt sich in seiner Orientierungslosigkeit. Ein Mensch, der ohne Gott lebt, geht eigene Wege. Die Bibel bezeichnet diese als Irrwege. Das geht aus Jesaja 53,6 hervor:

Jesaja 53,6
Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.

Werteverfall und Orientierungslosigkeit werden immer mehr zu einem Problem unserer Gesellschaft. Psychologen beschreiben die Grundgefühle der Menschen unserer Zeit mit den Begriffen »Sinnlosigkeit« und »allgemeine Zielunsicherheit«.[v]

Welche Probleme bringt die Orientierungslosigkeit des Menschen mit sich?

Ein Schiff verliert ohne eindeutige Orientierungsmöglichkeiten seinen Kurs. Ein Fußgänger verläuft sich, wenn er nicht weiß, woran er sich orientieren kann. Wenn eine Gesellschaft keine klaren Orientierungspunkte mehr hat, führt die Unsicherheit zum Chaos. Man weiß nicht mehr, was das Leben soll und wohin es führt.

E. Tod

Gott warnte Adam und schärfte ihm ein:

1. Mose 2,16-17
Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!

Der Mensch hörte nicht auf diese Warnung und übertrat Gottes Gebot. Aufgrund dieser Sünde kam der Tod in die Welt, sowohl der geistliche wie auch der körperliche Tod:

Seit dem Sündenfall ist jeder Mensch, der ohne Gott lebt, in geistlicher Hinsicht tot. Obwohl der Mensch physisch lebt, fehlt ihm das geistliche Leben, nämlich die lebendige Beziehung zu Gott. Wer in diesem Zustand stirbt, wird auch in der Ewigkeit von Gott getrennt sein.

  • Der körperliche Tod ist die Folge des geistlichen Todes.

Er beendet abrupt das irdische Leben eines Menschen auf der Erde. Der Tod bringt Leid und Trauer mit sich. Die Bibel lehrt, dass unser Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist, es folgt die Ewigkeit.

IV. Unser größtes Dilemma

Unsere eigentlichen Probleme sind nicht die Umstände, unter denen wir leben: eine unglückliche Kindheit, finanzielle Schwierigkeiten, Krankheit oder die schlechten Einflüsse von außen.

Unser größtes Problem steckt in uns selbst. Wir haben es bereits seit unserer Geburt mit in diese Welt gebracht. Unser Dilemma ist unsere Sündhaftigkeit.

Menschen sündigen, weil der Kern ihres Wesens sündig ist. Alle Sünden, wie Egoismus, Lüge, Ehebruch, Geiz usw. kommen von innen aus dem Menschen heraus. Sie sind die Früchte eines verdorbenen Wesens. Die Früchte eines Apfelbaums sind Äpfel. Ebenso sind die Früchte eines Sünders die Sünden. Wir können es so sagen: „Der Mensch sündigt, weil er ein Sünder ist.“ (vgl.: Römer 5,12; Epheser 2,3).

Psalm 51,7
Siehe, in Schuld bin ich geboren, und in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Hier liegt der eigentliche Grund für alle Probleme in der Welt: Korruption, Hass, Krieg, soziale Ungerechtigkeit und vieles mehr.

Verschiedene Menschen glauben, dass es keinen festen Maßstab für Sünde gibt und dass sich Richtig und Falsch vielmehr an den Gesellschaftsnormen orientieren sollten. Was kann dazu aus christlicher Sicht gesagt werden (vgl.: Römer 2,14-15)?

  • Jeder Mensch kann mit Hilfe seines Gewissens zwischen Gut und Böse unterscheiden. Durch die Erziehung wird das Gewissen eines Menschen zwar in eine bestimmte Richtung geprägt und geformt, dennoch bleiben gewisse Grundzüge, die Gott in uns hineingelegt hat, bestehen (vgl.: Römer 2,14-15).
  • Wir brauchen die Bibel als Ergänzung zu unserem Gewissen, um Recht und Unrecht unterscheiden zu können. In der Bibel finden wir Gottes Maßstab für unser Leben. Seine Gebote ändern sich nicht (vgl.: Römer 12,2).
  • Wenn wir unser Leben im Licht unseres Gewissens und im Licht der Bibel betrachten wird offensichtlich, dass jeder Mensch ein Sünder und damit vor Gott schuldig ist (vgl.: Römer 3,23; 1. Johannes 1,8). Wer das nicht einsehen will, macht sich selbst etwas vor und kommt aus seinen Problemen nicht heraus.

V. Die Antwort für das größte Problem

Gott weiß um das Dilemma unsere Sünde und hat uns damit nicht allein gelassen. Er selbst eine Lösung bereit.

Bereits im Alten Testament kündigte Gott an, dass er einen Retter senden wird. Dieser Retter ist Jesus Christus, Gottes Sohn. Von ihm heißt es:

Matthäus 1,21
Sie [Maria] wird aber einen Sohn gebären, und du [Joseph] sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.

Mit seinem Sterben am Kreuz löste Jesus das Problem der Sünde. Er nahm unsere Sünden und unsere Strafe stellvertretend auf sich (vgl.: 2. Korinther 5,19-21).

Niemand wird automatisch von seiner Sünde befreit. Das Geschenk der Vergebung wird erst dann unser Eigentum, wenn wir es annehmen. Worin besteht unser Beitrag zur Rettung?

Apg. 3,19
So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen.
Apg. 26,18
… um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind!

Wir müssen uns gemäß Apostelgeschichte 26,18 von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott bekehren, um Vergebung der Sünden zu erhalten und um in das Reich Gottes zu kommen. Möchten Sie von Ihrer Schuld befreit werden?

  • Dann müssen Sie einsehen, dass Sie gesündigt haben, vor Gott schuldig geworden sind und einen Retter brauchen.
  • Wenden Sie sich danach von Ihrem sündigen Leben ab und entscheiden Sie sich für ein neues Leben mit Jesus Christus.
  • Wenden Sie sich im Gebet an Jesus, und bekennen Sie ihm Ihre Schuld. Bitten Sie ihn um die Vergebung aller Ihrer Sünden, und laden Sie ihn ein, in Ihr Leben zu kommen und der Herr Ihres Lebens zu sein. Er vergibt Ihnen Ihre Sünden und macht Sie zu einem Kind Gottes. Sie werden damit ein Teil der weltweiten Familie Gottes.
  • Vergessen Sie nicht, Jesus für die Vergebung der Sünden und das neue Leben zu danken, dass er Ihnen gerade geschenkt hat.

Tipp: Eine ausführliche Darstellung, wie Sie eine persönliche Beziehung zu Jesus bekommen können, finden Sie in Lektion 9.

Fernkurs

Wir empfehlen Ihnen sehr, den Fernkurs zu dieser Lektion durchzuarbeiten. Und so funktioniert es:

  • Lesen Sie die Ausführungen zu diesem Thema und die angegebenen Bibelstellen durch.
  • Beantworten Sie die folgenden neun Fragen und klicken Sie auf "Senden", um Ihre Antworten an uns zu schicken.
  • Jemand von aus unserem Team wird Ihre Antworten lesen und Ihnen ein persönliches Feedback geben.

Komm zu Jesus - Lektion 5

I. Probleme unserer Zeit

1

Immer wieder hören wir von großen Katastrophen, Erdbeben, Überschwemmungen, Hungersnöten, Flugzeugabstürzen usw. Es gibt aber auch Katastrophen, die sich eher im kleinen privaten Bereich abspielen, von denen die Öffentlichkeit selten etwas erfährt.

Welche Katastrophe oder Misere hat Ihr Leben bereits hart erschüttert z.B. Familienkonflikt, Krankheit, Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit, Unfall usw.)?

Bitte geben Sie hier Ihre Antwort ein.
2

Die Probleme unserer Zeit haben eine lange Vorgeschichte. Sie beginnen mit dem Sündenfall, eine Tragödie ersten Ranges, die sich bereits kurz nach der Erschaffung des Menschen ereignete.

Von welcher Tragödie, die Auswirkungen bis in unsere Zeit hat, wird in 1. Mose, Kapitel 3 berichtet?

Ungültige Eingabe

II. Die Vorgeschichte unserer Probleme

3

Die ersten Menschen, Adam und Eva, waren Gott ungehorsam und rebellierten gegen ihn.

Weshalb ist die Haltung der Rebellion gegen Gott problematisch (Jesaja 53,6)?

Ungültige Eingabe
4

Die ersten Menschen – Adam und Eva – verunreinigten mit ihrer Sünde die Wiege der Menschheitsgeschichte.

Welche Auswirkungen hatte der Sündenfall auf die gesamte Menschheit (Römer 5,12)?

Ungültige Eingabe

III. Die Auswirkungen des Sündenfalls

5

Unser Leben ist im Grunde genommen nicht besser als das von Adam und Eva. Auch wir sind mit Schuld behaftet, wofür die Bibel den Begriff „Sünde“ gebraucht.

Nennen Sie einige der Sünden, die in Galater 5,19-21 erwähnt werden!

Ungültige Eingabe
6

Worin besteht die größte Sünde überhaupt (Johannes 16,9; Hebräer 11,6)?

Ungültige Eingabe

IV. Unser größtes Dilemma

7

Gibt es überhaupt einen Menschen, der nicht vor Gott schuldig ist? Wie beurteilt Gott unser Leben (vgl. Römer 3,23)?

Ungültige Eingabe

V. Die Antwort für das größte Problem

8

Gott hat uns mit unseren Problemen nicht allein gelassen. Er schuf einen Weg, um unser Grundproblem, die Sünde, zu lösen.

Wen hat Gott zu unserer Rettung in die Welt gesandt (Matthäus 1,21)?

Ungültige Eingabe
9

Niemand wird automatisch von seiner Sünde befreit. Das Geschenk der Vergebung wird erst dann unser Eigentum, wenn wir es annehmen.

Worin besteht unser Beitrag zur Rettung (Apostelgeschichte 3,19)?

Ungültige Eingabe
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Haben Sie aufgrund dieser Lektion eine persönliche Entscheidung für Jesus getroffen? Wenn ja, würden wir uns freuen, wenn Sie uns kurz mitteilen würden, wann es war und wie es dazu kam. Wir senden Ihnen dann gern kostenlos weiterführendes Material als Hilfestellung für Ihr neues Leben als Christ. Vielen Dank!
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Lydia P.
Grenzenlose Liebe

Bei diesem Thema habe ich gedacht: „Ja, ich bin ein Mensch, der wirklich grenzenlos geliebt wird." 

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Die Frage nach Gott

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